Unterhausdebatte - Das Diskussionsformat für Zukunftsfragen
10.06.2026 , FUX 1

Um die Zukunft zu gestalten, muessen wir einander besser verstehen. Dazu stellen wir mit der Unterhausdebatte ein Format vor, bei dem BuergerInnen konstruktiv miteinander diskutieren und mit neuen Ideen nach Hause gehen. Nach einem kurzen Impuls duerfen alle mitmachen. Wir diskutieren die Frage „Verbieten oder
ueberzeugen? Wie kommen wir in der Umweltpolitik voran?“ Anschließend ist Zeit, ueber das Format zu sprechen.
Mit der Unterhausdebatte bringen wir Menschen dazu, miteinander zu reden. Dafuer stellen wir Fragen, die nah am Alltag sind. Die Teilnehmenden muessen sich je nach persoenlicher Haltung positionieren und auf die Ja- oder Nein-Seite im Raum setzen. Sie bilden zwei Gruppen, die sich wie im britischen Unterhaus gegenuebersitzen und ihre Argumente austauschen. Das
wirkt zunaechst konfrontativ, regt aber zum Nachdenken an und muendet schnell in einen konstruktiven Dialog ueber vermeintliche Grenzen hinweg.
Wir haben inzwischen bundesweit 50 Unterhausdebatten moderiert - mit kleinen und großen Gruppen, in Museen, Bibliotheken und auf Marktplaetzen. In der Session erzaehlen wir von unserern Erfahrungen und erlaeutern, wie wir die Ergebnisse der Debatten fuer unsere journalistische Berichterstattung nutzen.

Carina Frey ist freie Wissenschaftsjournalistin.
Sie engagiert sich in der RiffReporter-Genossenschaft - der Genossenschaft für unabhängigen Qualitätsjournalismus.
Im Team der ZukunftsReporter moderiert sie regelmäßig Bürgerdialoge zu wichtigen Zukunftsfragen.

Rainer Kurlemann schreibt seit mehr als 30 Jahren als Wissenschaftsjournalist und arbeitete 14 Jahre in verschiedenen Funktionen bei der Rheinischen Post in Düsseldorf. Derzeit berichtet er als Freiberufler für verschiedene Zeitungen und Magazine. Außerdem engagiert er sich bei den RiffReportern, einer Genossenschaft für Qualitätsjournalismus, als Autor und Aufsichtsrat. Neben der klassichen journalistischen Tätigkeit entwickelt er neue Formate für Dialoge mit Bürgerinnen und Bürgern, um der Polarisierung von Debatten entgegen zu wirken.

Diese(r) Vortragende hält außerdem: