TATENbrunch
10.06.2026 , Netzwerkzelt

Unter dem Leitmotiv „Was kommt, was bleibt, was geht?“ initiiert Vert le Futur – Allianz nachhaltige Kultur eine Schweizer Delegation, um bestehende Initiativen und Projekte sichtbar zu machen und neue transnationale Allianzen zu staerken. Ziel ist es, einen lebendigen Raum fuer Reflexion und Austausch zur nachhaltigen Transformation im Kulturbereich zu schaffen.
Im Zentrum steht der TATENbrunch: ein dialogisches Format, das gemeinsames Kochen und Essen mit Kurzinputs und moderierten Gespraechsrunden verbindet. Grundlage bilden ausgewaehlte Good Practices und Transformationswissen aus der digitalen Plattform Tatenbank. Inspiriert von Permakultur als systemischem Denkmodell entstehen konkrete Perspektiven fuer nachhaltige Kulturbetriebe und nachhaltiges Kulturschaffen.
Der spielerisch-kritische Climate TATENshow hinterfragt die Rolle von Klimabilanzierungs- und Nachhaltigkeitstools und diskutiert, ob reine Emissionsmessung ausreicht – oder umfassendere Tools fuer echte Transformation notwendig sind.
Leitfragen:
1. Welche Strategien ermoeglichen es Kulturbetrieben, nachhaltiger zu arbeiten und sozialen Zusammenhalt sowie kulturelle Teilhabe zu staerken?
2. Wie koennen Institutionen untereinander sowie mit Kunst- und Kultursschaffenden und lokalen Gemeinschaften kooperieren, um systemischen Wandel auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene zu bewirken?
3. Reicht CO₂-Bilanzierung oder brauchen wir umfassendere Tools fuer oekologische und soziale Nachhaltigkeit?


Separates Event – Film Screening & Talk
De-Domestication (2026, 25 Min.)
mit Uhura Bqueer & Soya the Cow, anschliessendes Gespraech (30 Min.)
Vimeo-Link (Unfinished Version): https://vimeo.com/1154050902/1c14bd8517?share=copy&fl=cl&fe=ci
Projektstatus: Unfinished Version (Sound & Untertitel in Arbeit)
Inhalt:
Ein poetisch-politischer Roadmovie zweier queerer Drag-Kreaturen – eine Kuh aus den Alpen, ein Panther aus dem Amazonas – auf einer Reise durch Monokulturen, Viehwirtschaft und koloniale Gewalt. Zwischen Ritual, Protest und Transformation feiert der Film radikale Imagination und Rewilding.
Thematische Anknuepfung:
• Entkolonialisierung von Naturbildern
• Rewilding & kuenstlerische Praxis
• Queere oekologie
• Transformation als performativer Akt

Stefanie ist seit der Gründung 2020 Teil von Vert le Futur und co-leitet den Verein seit 2024. Ausgebildet in Recht, Journalismus, Schauspiel und Kulturmanagement, ist sie seit über 20 Jahren im Kulturbereich tätig. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Integration von Nachhaltigkeit und ökologischem Bewusstsein in kulturelle Praxis und Kulturpolitik. Inspiriert von Permakultur verbindet sie ökologisches Denken mit kulturellen Ökosystemen und lokaler Zusammenarbeit und entwickelt langfristige künstlerische Projekte wie „Tour de Suisse / Tour du Monde in 80 Kulturorte“.

Diese(r) Vortragende hält außerdem:

Laura Giudici (sie/ihr) ist seit 2022 Teil von Vert le Futur und co-leitet den Verein seit 2024. Ihr Fokus liegt auf Nachhaltigkeit in den bildenden Künsten und im Museumsbereich sowie auf Kulturpolitik, insbesondere mit Blick auf die italienischsprachige Schweiz. Sie studierte Kunstgeschichte und Kulturmanagement und ist seit über 17 Jahren für verschiedene kulturelle und künstlerische Organisationen in der ganzen Schweiz tätig. Von 2017 bis 2024 arbeitete sie für Studio Mirko Baselgia. Zudem ist sie als Kuratorin, Autorin und Dozentin tätig. Ihre Arbeit verbindet Kunst, Ökologie und Nachhaltigkeit. Sie lebt in Bern mit ihrer Familie.